Vielleicht hat der eine oder andere gedacht, ich wäre schon tot und hier tut sich nichts mehr.... Mein letztes Uppi war auch i-wann Anfang des Jahres. In der Zwischenzeit hatte ich immer wieder stückweise am aktuellen Kapitel geschrieben, doch erst heute habe ich den Großteil zuende geschrieben. Meine Motivation ging leider oft auch flöten xx~ Ideen hatte man, nur aufschreiben wollt eund konnte man sie nicht~ Aber wie ihr sehen könnt; Kapitel 67 ist online.
Ein neues Design darf auch nicht fehlen, wobei Design übertrieben ist. Hab nur den Header ausgetauscht, sowie neue Pattern hochgeladen. Ganz in rosa~ Obwohl ich nicht der größte Fan davon bin |D Aber die kühlen Farben passen einfach nicht mehr, oder?
Kommentare & Feedbacks werde ich später bearbeiten & beantworten. Die Partner werde ich dann auch mal wieder ausmisten~
Ich hoffe, ich komme jetzt wieder etwas schneller vorran mit dem schreiben ><
Bezüglich Days of Darkness... Da sieht es zurzeit noch düster aus. Bisher habe ich mich immer noch nicht mit den alten Episoden auseinandergesetzt. Da fehlt es mir immer noch an gewissen Ideen. Ein Umzug auf einen neuen Server ist sowieso unvermeidlich. Es steht also noch in den Sternen, ob ich mit der Page zurückkomme. Erstmal muss ich versuchen, hier fertig zu werden ><
Laurie
Dienstag, 5. März 2013
Kapitel 67
Ein Funken, der durch beide Körper schoss und sich prickelnd auf der Haut ausbreitete. Länger als gewollt schauten sich beide in die Augen, ehe das Mädchen langsam aufstand, die Handtücher fest in der Hand. Sie erblickte Mr. Evans und lächelte ihm freundlich zu. »Guten tag, Mr. Evans.«
Auch dieser nickte ihr freundlich zu. »Es freut mich zu sehen, das Sie sich hier gut eingelebt haben, Miss Deborah McGowan.« Deborah nickte eifrig. »ja, sehr. Dank Ihrer Hilfe. Wie ich sehe, haben Sie einen neuen Schützling.« Dabei schaute sie kokett zu Liam herüber, der etwas errötete, was sie natürlich sofort bemerkte.
»Ja. Ich würde dazu gerne mit eurer Betreuung reden.« Deborah deutete auf einen Raum, was sich als Küche herausstellte. Während Mr. Evans darin verschwand, blieb Liam zurück bei dem Mädchen. »Wenn du willst, zeige ich dir dein Zimmer.« schlug Deborah vor. »Klar, gerne.« zuckte Liam mit den Schultern und folgte ihr. Hinter einer der Türen verbarg sich ein
unscheinbares, einfach eingerichtetes Zimmer: zwei Betten, zwei große Schränke, sowie ein Schreibtisch. »Du teilst das Zimmer mit Matthew.« verkündtete sie lächelnd. »Und wie ist er so drauf?« fragte Liam rasch, und hoffte dabei inständig, das es nicht die gleiche Neigung wie bei Noah war. »Wenn du einer von der ruhigeren Sorte bist, dann ist Matthew das totale Gegenteil von dir.
Der totale Partygänger und Weiberheld.« Liam atmete sichtbar aus, wobei Deborah die Augenbrauen hob. »Überrascht deswegen? Oder stimmt etwas nicht?« Liam schüttelte schnell den Kopf. »Kein Problem. Von mir aus soll er sich herumtreiben, wo er will.« Deborah zuckte mit den Schultern. »Wunder dich nicht, wenn er dich zu einer kleinen Einweihungsparty einlädt.« zwinkerte sie ihm zu. In dem Moment tauchte
Mr. Evans auf, hinter ihm eine ältere Frau, die sich als Betreuerin herausstellte. »Wir heißen dich herzlich Willkommen bei uns; Liam. Mein Name ist Jane Freemann.« rief die Frau und lächelte ihm freundlich zu. »Dein Zimmer hast du ja schon gesehen. Mr. Evans hat mir gesagt, das morgen dein erster Arbeitstag wäre.« Wie auchfs Stichwort reichte ihm Mr. Evans eine Mappe. Sie enthielt u.a. Unterlagen zum Betrieb. »Morgen um acht Uhr fangen Sie an. Ich werde das auch überprüfen, indem ich anrufe.
Seien Sie daher püntklich, ja?« »Ja.« antwortete Liam gehorsam. Das dürfte wohl nicht so schwer sein. Mr. Evans und Mrs. Freemann tauschten noch ein paar Worte aus, ehe Liams Bewährungshelfer hinter der Haustür verschwand. Liam zog sich in sein neues Zimmer zurück und packte seine wenigen Sachen in den Schrank. Die Mappe verstaute er in den kleinen Nachtschrank neben seinen Bett. Schweigend setzte sich Liam auf das freie Bett und versank in Gedanken. Jetzt war es sogar schon so weit gekommen, das
er einen Bewährungshelfer besaß und eine nervige Fußfessel klebte an seinen Körper. Er wünschte sich nichts sehnlicher als ein Foto von Laurie. Nein, noch viel mehr. Er wollte sie endlich wieder in seinen Armen schließen. Er ließ sich nach hinten fallen und fiel in einen traumlosen Schlaf.
Liam wurde duch sanftes rütteln geweckt. Halb verschlafen richtete er sich etwas auf, und sah eine Gestalt vor sich. Es war schon dunkel draussen und nur die Lichter der Straßenbeleuchtung, sowie des Vollmondes, erhellten das Zimmer. Sein Körper versteifte sich und er zuckte unwillkürlich zurück. »Keine Angst.« flüsterte die Stimme und für einen Bruchteil einer Sekunde glaubte er, Laurie vor sich zu haben. »Wir haben eine kleine Überraschung für dich.« Nach und nach erkannte er die Stimme von Deborah, und langsam begann er sich zu entspannen. Sie beugte sich zu ihm herunter und umfasste seinen Arm. Ein Schauer durchfuhr seinen Rücken. »Dafür musst du natürlich auch aufstehen. Zieh dir was drüber.« rief sie vergnügt und zog ihn langsam hoch. Etwas orientirungslos tappte Liam im Zimmer umher, ehe er endlich vor seinen Kleiderschrank stand. »Lass aber das Licht aus. Niemand darf uns dabei erwischen.« Blindlings griff Liam nach einen Pullover und einer Jeans, während Deborah im gebürenden Abstand geduldig wartete. »Brauch ich sonst noch etwas?« fragte Liam, als er fertig war. Deborah schüttelte den Kopf. »Nein. Nur Durchhaltevermögen.« Erneut umfasste das Mädchen seinen Arm und führte ihn nach draussen auf den Gang. Dort standen schon im Halbdunkeln vier weitere Personen. Sie wirkten wie Statuen, da sie keinen Mucks von sich gaben. Nur einzig und allein am Körperbau konnte Liam halbwegs identifizieren, bei welchen Geschlecht es sich dabei handelte. »Wir sind soweit.« flüsterte Deborah ihnen zu und die Truppe setzte sich auf einmal in Bewegung Richtung Tür. Eine schmächtige Person trat hervor und schloss beinahe lautlos die Tür auf. Eilig huschte jeder von ihnen auf den Flur hinaus. Als die Tür leise geschlossen wurde, murmelten vereinzelt ein paar von ihnen. Deborah stand dicht neben Liam und wies ihm in Flüsterton an: »Geh so leise wie möglich die Treppe herunter und vermeide es zu reden. Erst wenn wir draussen auf der Straße sind.« Liam nickte gehorsam und hielt sich an ihre Anweisungen. Es war dabei gar nicht so einfach, die Treppenstufen leise herunterzugehen. Irgendwie verursachte man immer Geräusche. Und wenn es nur eine einzige Bewegung war. Liam war heilfroh, als er unten an der rettenden Tür ankam. Kühle Nachtluft wehte ihm entgegen, die ihm allerdings nichts großartig ausmachte. Er hatte sowieso das Gefühl gehabt, der Marsch nach unten glich einen Marathon. »Du hast dich gut geschlagen.« knuffte Deborah ihn in die Seite. Die sechs jungen Erwachsenen standen im Halbkreis nebeneinander und nun konnte Liam schon besser erkennen, bei wem es sich handelte. Ein Mädchen und drei Jungs. Und damit begann auch die kleine Vorstellungsrunde: »Deine neuen Mitbewohner.« begann Deborah und zeigte mit einer geringfügigen Geste auf die jeweiligen Personen. »Stacy, eine hervorragende Köchin und noch eine bessere Türschlösserknackerin. Ihre Künste hat sie uns erst wieder erstklassikg demonstriert.« Bei Stacy handelte es sich auf den ersten Blick um eine unscheinbare, ruhige Person. Sie hatte dunkelbraune, wohlmöglich schwarze Haare?, die ihr bis zu den Hüften reichten. Zwischen den beiden Jungs, die mindestens zwei Köpfe größer waren, wirkte sie klein. Sie schaute Liam kühl an und machte keine Anstalten, ihm die Hand zu reichen oder Ähnliches. Lediglich ein kurzes Nicken war ire Reaktion. Liam lag die Frage auf der Zunge ob sie zu allen neuen Mitbewohnern war. Aus Höflichkeit hörte er Deborah weiter zu. Die beiden jungen Herren kamen an die Reihe, die etwa gleich groß waren. Jedoch unterschieden sie sich deutlich in ihrer Statur: »Links von dir siehst du Erick, einer der größten Computernerds auf Erden. Du kannst dir nicht vorstellen, wo er sich schon überall reingehackt hat...« Ein Grinsen erschien auf ihren Mund. »Du schmeichelst mir sehr.« erwiederte Erick und hob die Hand Richtung Liam zur Begrüßung. Der zweite junge Herr hieß Willie, und stellte sich als kleiner Zappelphillip heraus. Entweder scharrte er mit dem Schuhen auf den Boden, wippte mit dem Oberkörper vor und zurück oder gestikulierte mit seinen Fingern. Er wirkte etwas zerstreut, doch warf Liam einen freundlichen, aber scheuen Blick zu. »Hi.« rief er kurz und wendete sich wieder sich selbst zu. Zu guter Letzt kam Matthew drann, wie Liam vermutete. Er war das totale Gegenteil von Erick, denn unter seinen Outfit zeichneten sich seine Armmuskeln deutlich ab. Er hätte sicherlich keine Probleme, als Türsteher durchzugehen. Ehe Deborah anfing, zu reden, kam ihr Matthew zuvor. »Ich hoffe, bei unser kleiner Tour stellst du dich nicht allzu jungfräulich an und verträgst auch was.« Er klopfte Liam kumpelhaft auf die Schulter. Aha, von daher wehte also der Wind. Eine kleine Saufrunde stand also an... »Du kannst es wohl kaum erwarten, dir die Kante zu geben, mhmm?« Endlich zeigte Stacy eine Reaktion und schaute ihn missbilligend an. Doch Matthew ließ sich von ihrer kühlen Art nicht einschüchtern. Im Gegenteil, er umfasste ihre Hüfte und zog sie etwas näher an sich heran. »Entspann dich, Süße. Ein, zwei Gläschen und dann wirst auch du die Sache wesentlich lockrerer sehen. Ist doch nur ne kleine Begrüßungsparty für unseren neuen Mitbewohner.« Er lachte kurz auf und ließ Stacy wieder los. »Dann kann es ja losgehen, jetzt wo wir uns gegenseitig etwas näher kennen.« Die Truppe setzte sich in Bewegung und lief die beleuchtete Hauptstraße entlang. Auch ohne Alkohol war die Gruppe schon ziemlich angeheitert. Mit Außnahme von Stacy. Diese ließ sich weder von Matthew, noch von Erick oder Willie anstecken. Stattdessen ging sie stur geradeaus. »Ich hoffe, du wirst dich wohl bei uns fühlen.« rief Debroah Liam zu, die die beiden Schlußlichter bildeten. »Klar.« antwortete er und lächelte er ihr freundlich zu. Er musterte so unaufällig ihren Körper wie möglich, als sie nebeneinander hergingen. Unter ihren Jäkchen, das wohl nur als Deko diente, trug sie ein ausgeschnittenes Longtop mit Volants in schwarz. Ebenso schwarze Leggings sowie Stiefel. Allerdings nichts Übertriebenes. Einfach nur schlicht. Einzelne rote Accessoires rundeten das Outfit ab. Neben schwarzen Lederarmbändchen trug sie auch rote. Ihre feuerroten Haare hatte sie zu zwei Zöpfe geflochten, an denen schwarze Schleifen steckten. Ein bisschen weckte es Liam den Bechützerinstinkt in sich. Doch sofort schob er diesen Gedanken zur Seite. Ihm stand es nicht zu, darüber nachzudenken. Nein, er verbietet es sich regelrecht. Er wusste ja noch nicht einaml, ob sie einen Freund hatte. Stattdessen nickte er höflich, als er die letzten Fetzen ihres letzten Satzes mitbekam. Je näher sie dem Zentrum kam, desto mehr hoffte er, morgen rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen...
Liam wurde duch sanftes rütteln geweckt. Halb verschlafen richtete er sich etwas auf, und sah eine Gestalt vor sich. Es war schon dunkel draussen und nur die Lichter der Straßenbeleuchtung, sowie des Vollmondes, erhellten das Zimmer. Sein Körper versteifte sich und er zuckte unwillkürlich zurück. »Keine Angst.« flüsterte die Stimme und für einen Bruchteil einer Sekunde glaubte er, Laurie vor sich zu haben. »Wir haben eine kleine Überraschung für dich.« Nach und nach erkannte er die Stimme von Deborah, und langsam begann er sich zu entspannen. Sie beugte sich zu ihm herunter und umfasste seinen Arm. Ein Schauer durchfuhr seinen Rücken. »Dafür musst du natürlich auch aufstehen. Zieh dir was drüber.« rief sie vergnügt und zog ihn langsam hoch. Etwas orientirungslos tappte Liam im Zimmer umher, ehe er endlich vor seinen Kleiderschrank stand. »Lass aber das Licht aus. Niemand darf uns dabei erwischen.« Blindlings griff Liam nach einen Pullover und einer Jeans, während Deborah im gebürenden Abstand geduldig wartete. »Brauch ich sonst noch etwas?« fragte Liam, als er fertig war. Deborah schüttelte den Kopf. »Nein. Nur Durchhaltevermögen.« Erneut umfasste das Mädchen seinen Arm und führte ihn nach draussen auf den Gang. Dort standen schon im Halbdunkeln vier weitere Personen. Sie wirkten wie Statuen, da sie keinen Mucks von sich gaben. Nur einzig und allein am Körperbau konnte Liam halbwegs identifizieren, bei welchen Geschlecht es sich dabei handelte. »Wir sind soweit.« flüsterte Deborah ihnen zu und die Truppe setzte sich auf einmal in Bewegung Richtung Tür. Eine schmächtige Person trat hervor und schloss beinahe lautlos die Tür auf. Eilig huschte jeder von ihnen auf den Flur hinaus. Als die Tür leise geschlossen wurde, murmelten vereinzelt ein paar von ihnen. Deborah stand dicht neben Liam und wies ihm in Flüsterton an: »Geh so leise wie möglich die Treppe herunter und vermeide es zu reden. Erst wenn wir draussen auf der Straße sind.« Liam nickte gehorsam und hielt sich an ihre Anweisungen. Es war dabei gar nicht so einfach, die Treppenstufen leise herunterzugehen. Irgendwie verursachte man immer Geräusche. Und wenn es nur eine einzige Bewegung war. Liam war heilfroh, als er unten an der rettenden Tür ankam. Kühle Nachtluft wehte ihm entgegen, die ihm allerdings nichts großartig ausmachte. Er hatte sowieso das Gefühl gehabt, der Marsch nach unten glich einen Marathon. »Du hast dich gut geschlagen.« knuffte Deborah ihn in die Seite. Die sechs jungen Erwachsenen standen im Halbkreis nebeneinander und nun konnte Liam schon besser erkennen, bei wem es sich handelte. Ein Mädchen und drei Jungs. Und damit begann auch die kleine Vorstellungsrunde: »Deine neuen Mitbewohner.« begann Deborah und zeigte mit einer geringfügigen Geste auf die jeweiligen Personen. »Stacy, eine hervorragende Köchin und noch eine bessere Türschlösserknackerin. Ihre Künste hat sie uns erst wieder erstklassikg demonstriert.« Bei Stacy handelte es sich auf den ersten Blick um eine unscheinbare, ruhige Person. Sie hatte dunkelbraune, wohlmöglich schwarze Haare?, die ihr bis zu den Hüften reichten. Zwischen den beiden Jungs, die mindestens zwei Köpfe größer waren, wirkte sie klein. Sie schaute Liam kühl an und machte keine Anstalten, ihm die Hand zu reichen oder Ähnliches. Lediglich ein kurzes Nicken war ire Reaktion. Liam lag die Frage auf der Zunge ob sie zu allen neuen Mitbewohnern war. Aus Höflichkeit hörte er Deborah weiter zu. Die beiden jungen Herren kamen an die Reihe, die etwa gleich groß waren. Jedoch unterschieden sie sich deutlich in ihrer Statur: »Links von dir siehst du Erick, einer der größten Computernerds auf Erden. Du kannst dir nicht vorstellen, wo er sich schon überall reingehackt hat...« Ein Grinsen erschien auf ihren Mund. »Du schmeichelst mir sehr.« erwiederte Erick und hob die Hand Richtung Liam zur Begrüßung. Der zweite junge Herr hieß Willie, und stellte sich als kleiner Zappelphillip heraus. Entweder scharrte er mit dem Schuhen auf den Boden, wippte mit dem Oberkörper vor und zurück oder gestikulierte mit seinen Fingern. Er wirkte etwas zerstreut, doch warf Liam einen freundlichen, aber scheuen Blick zu. »Hi.« rief er kurz und wendete sich wieder sich selbst zu. Zu guter Letzt kam Matthew drann, wie Liam vermutete. Er war das totale Gegenteil von Erick, denn unter seinen Outfit zeichneten sich seine Armmuskeln deutlich ab. Er hätte sicherlich keine Probleme, als Türsteher durchzugehen. Ehe Deborah anfing, zu reden, kam ihr Matthew zuvor. »Ich hoffe, bei unser kleiner Tour stellst du dich nicht allzu jungfräulich an und verträgst auch was.« Er klopfte Liam kumpelhaft auf die Schulter. Aha, von daher wehte also der Wind. Eine kleine Saufrunde stand also an... »Du kannst es wohl kaum erwarten, dir die Kante zu geben, mhmm?« Endlich zeigte Stacy eine Reaktion und schaute ihn missbilligend an. Doch Matthew ließ sich von ihrer kühlen Art nicht einschüchtern. Im Gegenteil, er umfasste ihre Hüfte und zog sie etwas näher an sich heran. »Entspann dich, Süße. Ein, zwei Gläschen und dann wirst auch du die Sache wesentlich lockrerer sehen. Ist doch nur ne kleine Begrüßungsparty für unseren neuen Mitbewohner.« Er lachte kurz auf und ließ Stacy wieder los. »Dann kann es ja losgehen, jetzt wo wir uns gegenseitig etwas näher kennen.« Die Truppe setzte sich in Bewegung und lief die beleuchtete Hauptstraße entlang. Auch ohne Alkohol war die Gruppe schon ziemlich angeheitert. Mit Außnahme von Stacy. Diese ließ sich weder von Matthew, noch von Erick oder Willie anstecken. Stattdessen ging sie stur geradeaus. »Ich hoffe, du wirst dich wohl bei uns fühlen.« rief Debroah Liam zu, die die beiden Schlußlichter bildeten. »Klar.« antwortete er und lächelte er ihr freundlich zu. Er musterte so unaufällig ihren Körper wie möglich, als sie nebeneinander hergingen. Unter ihren Jäkchen, das wohl nur als Deko diente, trug sie ein ausgeschnittenes Longtop mit Volants in schwarz. Ebenso schwarze Leggings sowie Stiefel. Allerdings nichts Übertriebenes. Einfach nur schlicht. Einzelne rote Accessoires rundeten das Outfit ab. Neben schwarzen Lederarmbändchen trug sie auch rote. Ihre feuerroten Haare hatte sie zu zwei Zöpfe geflochten, an denen schwarze Schleifen steckten. Ein bisschen weckte es Liam den Bechützerinstinkt in sich. Doch sofort schob er diesen Gedanken zur Seite. Ihm stand es nicht zu, darüber nachzudenken. Nein, er verbietet es sich regelrecht. Er wusste ja noch nicht einaml, ob sie einen Freund hatte. Stattdessen nickte er höflich, als er die letzten Fetzen ihres letzten Satzes mitbekam. Je näher sie dem Zentrum kam, desto mehr hoffte er, morgen rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen...
Montag, 7. Januar 2013
Nächstes Kapitel
Ein neues Kapitel ist online ^_^ Endlich geht es weiter. Zurzeit komme ich wirklich zu gar nichts x.x Die Arbeit hat einen besonders zu Weihnachten sehr eingeengt und eine Blasenentzündung hatte ich auch noch bekommen.... >< Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr hineingerutscht. Bei mir blieb es sehr bescheiden^^""
Zum neuen Kapitel: Ein neuer Chara scheint im Anmarsch zu sein. Und immer noch gibt es keine Spur von Laurie.... Ich hoffe, mit 80 Kapiteln werde ich die komplette Story endlich abschließen können. Oder werden es am Ende dann doch noch 100 Kapitel? xD Lasst euch diesbezüglich einfach überraschen. Solange mir zwischendurch die ideen nicht ausgehen. das Ende steht ja schon fest... ♪
Ich arbeite auch an neuen Kurzgeschichten. Allerdings weiß ich nie so genau, aus welcher Serie ich die Charas nehmen soll >< Aber das hat ja noch ein bisschen Zeit...
Laurie
Zum neuen Kapitel: Ein neuer Chara scheint im Anmarsch zu sein. Und immer noch gibt es keine Spur von Laurie.... Ich hoffe, mit 80 Kapiteln werde ich die komplette Story endlich abschließen können. Oder werden es am Ende dann doch noch 100 Kapitel? xD Lasst euch diesbezüglich einfach überraschen. Solange mir zwischendurch die ideen nicht ausgehen. das Ende steht ja schon fest... ♪
Ich arbeite auch an neuen Kurzgeschichten. Allerdings weiß ich nie so genau, aus welcher Serie ich die Charas nehmen soll >< Aber das hat ja noch ein bisschen Zeit...
Laurie
Kapitel 66
Die Ungläubigkeit und Überraschung stand Liam förmlich ins Gesicht geschrieben. Hätte er aufrecht gestanden, hätten seine Beine ihren Dienst versagt. Doch er saß glücklicherweise und riss nur die Augen auf. »Wie...? Was...?« brachte er nur hervor und betrachtete Noah voller Ehrfurcht.
Vielleicht war das ja alles wieder ein Traum. Oder eine verrückte Ausgeburt seiner Fantasie. Er zwickte sich einmal, zweimal, ein drittes Mal in den Unterarm, doch die Realität blieb ihm erhalten. »Du kannst auch ruhig wieder sprechen.« schlug Noah mit einen Lächeln vor. Liam nickte ungläubig, brachte aber
dennoch keinen Mucks hervor. Erst nachdem er sich geräuspert hatte, fand er seine Stimme zurück. »Das ist ... erstaunlich.« brachte er schließlich nüchtern hervor. Noah nickte. »Nicht viele wissen davon. Und das kann auch gerne so bleiben.« Liam betrachtete nun seine Decke. »Und wie geht es dann weiter? Ich meine, nach dem Krankenhausaufenthalt.
Ich kann ja schlecht ewig hier bleiben.« Noah blieb unverändert in seiner Position. »Das wird dir dein Bewährungshelfer noch ausführlich erläutern. Ich muss dann jetzt auch los. Man sieht sich später vielleicht nocheinmal.« Mit diesen Worten verschwand er aus dem Zimmer und Liam bleib erneut allein zurück, mit unendlich vielen Fragen. Es war immer noch kaum zu fassen.
Die nächsten Tage verbrachte Liam abwechselnd mit Fernsehn schauen oder schlafen. Seine Verletzungen machten es ihm nicht gerade möglich, sich irgendwo fortzubewegen. Auch sein Arzt riet ihm dringenst, sich noch zu schonen. Erst eine Woche später stand Noah wieder in seinen Zimmer, doch dieses Mal war er nicht allein gekommen. Ein Mann mittleren Alters im Anzug, mit Brille und einen gewissen Anflug von ergrauten Haar, stand neben ihm. Er stellte sich als Nathan Evans vor. Sogleich legte er seine Aktentasche ab und setzte sich auf einen der freien Stühle. Noah zog es vor, zu stehen. Liam versuchte, so gut es ging, den Worten seines Bewährungshelfers zu folgen, doch oftmals wurde er von Müdigkeit überrannt. Es kostete ihm eine Menge Selbstbehrrschung, nicht einzuschlafen. Liam war den Göttern dankbar, als er endlich fertig war und sich zum Aufbruch zurecht machte. Er hinterließ ihm noch einen Ordner voller Papiere und verkündete, das er sich die nächsten Tage nocheinmal melden würde. Als er die Tür ins Schloss fiel, lachte Noah belustigt auf. »Hast du überhaubt mitbekommen, was er gesagt hat?« Liam schüttelte benommen den Kopf und hatte schon die Augen geschlossen. »Nicht wirklich.« murmelte er und drehte sich auf die Seite. Das Letzte, was Liam wahrnahm, war der Hauch eines Kusses auf seiner Stirn. Oder war es nur Einbildung gewesen? Er fiel in das Land der Träume.
Die nächsten Wochen vergingen, und Liam fühlte sich zunehmend besser. Die kleinen Erfolge, selbstständig gehen zu können, machte ihn Mut, bald herauszukommen. Beinahe jeden Tag erhielt er abwechselnd Besuch von Noah oder Mr. Evans. Liam erfuhr, das er nach seiner Entlassung in eine betreute Wohngemeinschaft kam. Zusammen mit vier anderen würde er dann die nächsten Monate, ja gar Jahre zusammenleben müssen. Ohne Geld würde er auch nicht dastehen. Nein, Mr. Evans besorgte Liam einen kleinen Aushilfejonb in einer Großküche. Nichts Spektuläres, aber besser als gar nichts. Bei guter Führung wäre er sogar vorzeitig seine elektronische Fußfessel los. Doch das war für Liam bisher nur Zukunftsmusik. Doch im Hinterkopf behielt er immer wieder, nach Laurie zu suchen. Keinen einzigen Tag konnte er sie nicht vergessen. Die Akte wurde ihm längst abgenommen, und ein Foto hatte er nicht. Ihm blieb nach wie vor die Erinnerung an sie. Der Tag der Entlassung kam und Liams Gepäck wär spärlich. Noah hatte ihm eine Tasche mit ein paar Kleidungsstücken besorgt, die er fürs Erste nehmen konnte. Die Fahrt verlief quer durch die Stadt in einen unaufälligen Auto. Interessiert huschten Liams Augen über die Innenstadt und deren Menschen. Es fühlte sich alles unwirklich und fremd an. Sein früheres Leben erschien ihn wie ein Traum, weit entfernt aber doch irgendwie greifbar. Der Wagen hielt vor einen unscheinbaren Betonklotz an. Die Hochäuser rings herum ließen das Gebäude winzig wirken und wirklich Sonne gab es auch nicht. »Über Ihre Ankunft ist man schon informiert. Auch wenn es naiv erscheinen mag, werden Sie Tagsüber von einen Sozialarbeiter betreut.« Liam nickte. Damit hatte er keine Probleme. Das Innere des Gebäudes war überraschenderweise sauber. Sehr sauber sogar. So viel Ordentlichkeit hätte Liam gar nicht erwartet. Fernsehgeräusche schlugen ihn schon im Flur entgegen, der sehr offen gestaltet war. Auch vereinzelte Küchengeräusche waren zu vernehmen. Eine Person kam Liam entgegen, dessen Gesicht er nicht sehen konnte, da dieses von einen riesigen Stapel Handtücher verdeckt wurde. Folgedessen lief die Person direkt in Liam hinein und die ganzen Handtücher verteilten sich auf den Boden. Erst jetzt sah er, das es sich dabei um ein Mädchen mit langen, feuerrotem Haar handelte. Sie konnte nicht älter als zwanzig, vielleicht einundzwanzig sein und trug zahlreiche Lederarmbändchen um ihre Handgelenke. »Ah, ich Tollpatsch! Tut mir verdammt Leid!« Sie heufte alles zusammen, was die ganze Arbeit zunichte machte, doch Liam kam ihr zur Hilfe. Ihre Hände berührten sich kurz, doch das reichte, um einen winzigen Funken auszulösen.
Die nächsten Tage verbrachte Liam abwechselnd mit Fernsehn schauen oder schlafen. Seine Verletzungen machten es ihm nicht gerade möglich, sich irgendwo fortzubewegen. Auch sein Arzt riet ihm dringenst, sich noch zu schonen. Erst eine Woche später stand Noah wieder in seinen Zimmer, doch dieses Mal war er nicht allein gekommen. Ein Mann mittleren Alters im Anzug, mit Brille und einen gewissen Anflug von ergrauten Haar, stand neben ihm. Er stellte sich als Nathan Evans vor. Sogleich legte er seine Aktentasche ab und setzte sich auf einen der freien Stühle. Noah zog es vor, zu stehen. Liam versuchte, so gut es ging, den Worten seines Bewährungshelfers zu folgen, doch oftmals wurde er von Müdigkeit überrannt. Es kostete ihm eine Menge Selbstbehrrschung, nicht einzuschlafen. Liam war den Göttern dankbar, als er endlich fertig war und sich zum Aufbruch zurecht machte. Er hinterließ ihm noch einen Ordner voller Papiere und verkündete, das er sich die nächsten Tage nocheinmal melden würde. Als er die Tür ins Schloss fiel, lachte Noah belustigt auf. »Hast du überhaubt mitbekommen, was er gesagt hat?« Liam schüttelte benommen den Kopf und hatte schon die Augen geschlossen. »Nicht wirklich.« murmelte er und drehte sich auf die Seite. Das Letzte, was Liam wahrnahm, war der Hauch eines Kusses auf seiner Stirn. Oder war es nur Einbildung gewesen? Er fiel in das Land der Träume.
Die nächsten Wochen vergingen, und Liam fühlte sich zunehmend besser. Die kleinen Erfolge, selbstständig gehen zu können, machte ihn Mut, bald herauszukommen. Beinahe jeden Tag erhielt er abwechselnd Besuch von Noah oder Mr. Evans. Liam erfuhr, das er nach seiner Entlassung in eine betreute Wohngemeinschaft kam. Zusammen mit vier anderen würde er dann die nächsten Monate, ja gar Jahre zusammenleben müssen. Ohne Geld würde er auch nicht dastehen. Nein, Mr. Evans besorgte Liam einen kleinen Aushilfejonb in einer Großküche. Nichts Spektuläres, aber besser als gar nichts. Bei guter Führung wäre er sogar vorzeitig seine elektronische Fußfessel los. Doch das war für Liam bisher nur Zukunftsmusik. Doch im Hinterkopf behielt er immer wieder, nach Laurie zu suchen. Keinen einzigen Tag konnte er sie nicht vergessen. Die Akte wurde ihm längst abgenommen, und ein Foto hatte er nicht. Ihm blieb nach wie vor die Erinnerung an sie. Der Tag der Entlassung kam und Liams Gepäck wär spärlich. Noah hatte ihm eine Tasche mit ein paar Kleidungsstücken besorgt, die er fürs Erste nehmen konnte. Die Fahrt verlief quer durch die Stadt in einen unaufälligen Auto. Interessiert huschten Liams Augen über die Innenstadt und deren Menschen. Es fühlte sich alles unwirklich und fremd an. Sein früheres Leben erschien ihn wie ein Traum, weit entfernt aber doch irgendwie greifbar. Der Wagen hielt vor einen unscheinbaren Betonklotz an. Die Hochäuser rings herum ließen das Gebäude winzig wirken und wirklich Sonne gab es auch nicht. »Über Ihre Ankunft ist man schon informiert. Auch wenn es naiv erscheinen mag, werden Sie Tagsüber von einen Sozialarbeiter betreut.« Liam nickte. Damit hatte er keine Probleme. Das Innere des Gebäudes war überraschenderweise sauber. Sehr sauber sogar. So viel Ordentlichkeit hätte Liam gar nicht erwartet. Fernsehgeräusche schlugen ihn schon im Flur entgegen, der sehr offen gestaltet war. Auch vereinzelte Küchengeräusche waren zu vernehmen. Eine Person kam Liam entgegen, dessen Gesicht er nicht sehen konnte, da dieses von einen riesigen Stapel Handtücher verdeckt wurde. Folgedessen lief die Person direkt in Liam hinein und die ganzen Handtücher verteilten sich auf den Boden. Erst jetzt sah er, das es sich dabei um ein Mädchen mit langen, feuerrotem Haar handelte. Sie konnte nicht älter als zwanzig, vielleicht einundzwanzig sein und trug zahlreiche Lederarmbändchen um ihre Handgelenke. »Ah, ich Tollpatsch! Tut mir verdammt Leid!« Sie heufte alles zusammen, was die ganze Arbeit zunichte machte, doch Liam kam ihr zur Hilfe. Ihre Hände berührten sich kurz, doch das reichte, um einen winzigen Funken auszulösen.
Samstag, 22. Dezember 2012
Kleines Weihnachtswunder
Oha... so kurz vor Weihnachten ist es mir doch tatsächlich gelungen, das nächste Kapitel online zu bringen. In letzter Zeit ist viel passiert, so, das ich meine Projekte ziemlich vernachlässigt habe. Ja, zeitweise hatte ich sogar das Gefühl bzw. mit den Gedanken gespielt, die ganzen Storys sind doch lächerlich... Aber ganze drei Staffeln sprechen eine andere Sprache. Und so kurz vorm Ziel kann ich schlecht aufgeben, oder? Und letztendlich ist mir auch mein Lappi abgeschmiert, so das ich mir erstmal einen Neuen kaufen konnte, sowie neues Grafikprogram~
Nun gut... genug gelabbert. Ich hoffe, euch gefällt das aktuelle Kapitel. Und ich hoffe, es geht nun wieder etwas bergauf mit dem schreiben^^
Pagetechnisch hat sich in den letzten Stunden/Tagen getan. Meinen Blog Alice lost her clock habe ich gelöscht. Ich hatte einfach keine Ideen mehr, da i-was zu verfassen. Auch Days of Darkness habe ich erstmal auf Eis gesetzt. Ich komme bei den Epis einfach nicht mehr weiter. Das frustet einen total >< Erstmal möchte ich Lils abschließen, damit ich wieder einen freieren Kopf habe, für andere Ideen~ Nicht, das ich diese Page als Last empfinde^^ Keine Bange...^^
Ich wünsche noch frohe Festtage <3
Laurie
Nun gut... genug gelabbert. Ich hoffe, euch gefällt das aktuelle Kapitel. Und ich hoffe, es geht nun wieder etwas bergauf mit dem schreiben^^
Pagetechnisch hat sich in den letzten Stunden/Tagen getan. Meinen Blog Alice lost her clock habe ich gelöscht. Ich hatte einfach keine Ideen mehr, da i-was zu verfassen. Auch Days of Darkness habe ich erstmal auf Eis gesetzt. Ich komme bei den Epis einfach nicht mehr weiter. Das frustet einen total >< Erstmal möchte ich Lils abschließen, damit ich wieder einen freieren Kopf habe, für andere Ideen~ Nicht, das ich diese Page als Last empfinde^^ Keine Bange...^^
Ich wünsche noch frohe Festtage <3
Laurie
Kapitel 65
»Willkommen zurück in der Realität.« Das gleichmäßige Piepen von Maschienen und die Stimme von Noah ließ Liam aus seinen traumlosen Schlaf erwachen. Oder hatte sich wohlmöglich doch alles in seiner Fantasie abgespielt?
Er fasste sich an die Stirn und stieß einen kleinen Seufzer aus, ehe er sich zu Noah umdrehte, der am Fenster, unmittelbar neben seinen Bett, stand. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und zeigte eine Mischung aus Freude & Ärgernis.
»Was ist passiert?« fragte Liam und runzelte verwirrt die Stirn. Er konnte sich kaum noch an etwas erinnern. Noah blieb unbewegt stehen. »Wegen dir machen die da oben Überstunden.« und deutete auf den Himmel. Liam musste über diese Bemerkung lächeln, und wartete ab, bis er weitersprach.
»Verdammtes Glück hattest du wieder. Ein paar Knochenbrüche und Verstauchungen. Aber du kommst wieder in Ordnung.« Liam nickte. »Das ist gut. Und was genau ist mir passiert?« »Kann wohl niemand so genau sagen. Man hat dich irgendwo unten am Wald gefunden. Du bist abgestürzt. Aus welchem Grund auch immer. Selbstmord wird es wohl kaum gewesen sein, mhmm?«
Ein kleines Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Liam schwieg. Nur ungern wollte er den wahren Grund verraten, an dem er sich kaum erinnerte, und zuckte stattdessen mit den Schultern. Er zog die dünne Decke an sich und starrte die weiße Wand vor sich an. »Dein Schweigen interpretiere ich, das etwas anderes dahinter steckt.« erriet er und zuckte mit den Schultern.
Ihm war es scheinbar egal, ob er die Wahrheit wusste oder nicht. Liam bemerkte an sich am Bein etwas ungewöhnliches. Er sah die kleine Erhebung am Fußende seines Bettes und tat es zunächst als ein Medizingerät ab. Er schlug die Decke von sich und staunte nicht schlecht. »Was soll das denn?« Ungläubig und dennoch neugierig schaute er auf eine Art Fußfessel. »Das gehört aber nicht zum Krankenhaus dazu, oder?«
Noah, der sich endlich aus seiner Starre löste, trat ein seinen Bett. Er nickte zustimmend mit den Kopf. »Nein, gehört es nicht. Es ist eine elektronische Fußfessel.«
Liam konnte im ersten Moment gar nicht glauben, was er da hörte. War das ein Scherz? Doch es sah verdammt echt aus. Aber das hieße dann auch, das er ... frei war? Naja, fast zumindest. »Und wie kam es dazu?« Noch immer begutachtete Liam alles ganz genau. Auf Noahs Gesicht erschien ein geheimnissvolles Lächeln und er beugte sich zu Liam herunter. Jeden Moment erwartete diese wieder einen Überfall in Form eines Kusses, doch dieser blieb aus. Denn gerade in dem Moment kam eine Krankenschwester mit einen Klemmbrett unter dem Arm, herein. »Die Besuchszeit ist vorrüber. Ich bitte Sie daher, zu gehen.« Ohne ein weiteres Wort entfernte sich Noah von Liams Bett und ging nach draussen. Sprachlos blickte ihm Liam hinterher, während die Frau seine Vitalwerte überprüfte. Als sie fertig war und nach draussen ging, war es still im Zimmer. Abwechselnd schaue Liam auf seinen Fuß und die weiße Wand. Er war durcheinander und wusste nicht so recht, was er von alldem halten sollte. Er wünschte sich, alldem ein Ende zu setzen und zu sterben. Er spürte seine Lebenskraft schwinden, die ihn antrieb, weiter nach Laurie zu suchen. Er lächelte bei den Gedanken. Vor seinen inneren Auge tauchte ihre Gestalt auf. Lachend, und glücklich. Hand in Hand. Liam erhob die Hand ins Leere und hoffte... nun ja... auf was eigentlich? Das sie urplötzlich aus dem Nichts vor seinen Bett auftauchen würde? Er schüttelte den Kopf und ließ den Arm wieder sinken. Was für eine lächerliche Vorstellung. Er drehte sich auf die Seite, verzog aber daraufhin schmerzhaft das Gesicht. Auch jetzt war Liam wieder gezwungen, auf den Rücken zu schlafen. Wie aufs Stichwort wurden ihn daraufhin die Augenlider schwer. Ob ihn die Krankenschwester etwas gegeben hatte? Immerhin war er an diversen Schläuchen angeschlossen. Doch er konnte darüber kaum weiternachdenken. Das Reich der Träume erwartete ihn und nahm ihn zu sich.
Erneut weckten Liam Stimmen. Es waren Gesprächsfetzen, die er hörte, keine vollständigen Sätze. Jemand unterhielt sich angeregt mit einer wortlosen Person. War es ein Telefongespräch? Liam versuchte, genauer hinzuhören. Und erkannte, das es sich dabei um die Stimme von Noah handelte. Erneut war er zurückgekehrt. Was in Liam eine gewisse Freude bereitete. Endlich konnte er die Augen aufschlagen und betrachtete die Decke über sich. Das Gespräch wurde sofort unterbrochen, als Noah zu Liam herüberschaute. Er senkte das Handy von seinen Ohr und hielt den Lautsprecher zu. Wortlos schaute er ihn an, danach rief er knapp ins Handy: »Ich melde mich später nocheinmal.« Als Noah das Handy eingesteckt hatte, wandte er seine volle Aufmerksamkeit Liam zu. Sein Gesichtsausdruck war wieder unergründlich, rätselhaft. »Erklärst du mir nun, was es mit den Fußfesseln an meinen Bein auf sich hat?« Mit ernster, kraftvoller Stimme setzte Liam zum Gespräch an. Er sah Noah direkt in die Augen. Dieser lächelte kurz, wurde daraufhin aber wieder ernst. »Du bist länger kein Insasse eines Gefängnisses. Auf Bewährung bist du draussen. Und dies soll dein Zeuge sein.« Er deutete auf die Fußfessel. »Das Land darfst du bis auf Weiteres nicht verlassen. Ich habe mich schon mit deinen Bewährungshelfer in Kontakt gesetzt.« Liam riss die Augen auf. »Bewährungshelfer? Was soll das Ganze?« In seinen Kopf begann sich erneut alles zu drehen. »Wie zum Teufel hast du das angestellt?« Jetzt wurde er etwas lauter und starrte Noah an. »Du könntest ruhig ein bisschen Dankbarkeit zeigen.« antworte er schnippisch zurück und zog eine Augenbraue hoch. »Sonst würdest du immer noch irgendwelche Bandenkriege ausfechten und in winzigen Zellen hocken.« Er lehnte sich ans Fenster und schaute skpetisch zu Liam herüber. Es herrschte Stille. Vor Anspannung biss sich Liam auf die Zähne. Sein Körper zitterte leicht und war bis zum zerreißen gespannt. »Ich habe meine Quellen.« gab Noah schließlich preis. »Mein Onkel ist der Präsident der vereinigten Staaten.«
Liam konnte im ersten Moment gar nicht glauben, was er da hörte. War das ein Scherz? Doch es sah verdammt echt aus. Aber das hieße dann auch, das er ... frei war? Naja, fast zumindest. »Und wie kam es dazu?« Noch immer begutachtete Liam alles ganz genau. Auf Noahs Gesicht erschien ein geheimnissvolles Lächeln und er beugte sich zu Liam herunter. Jeden Moment erwartete diese wieder einen Überfall in Form eines Kusses, doch dieser blieb aus. Denn gerade in dem Moment kam eine Krankenschwester mit einen Klemmbrett unter dem Arm, herein. »Die Besuchszeit ist vorrüber. Ich bitte Sie daher, zu gehen.« Ohne ein weiteres Wort entfernte sich Noah von Liams Bett und ging nach draussen. Sprachlos blickte ihm Liam hinterher, während die Frau seine Vitalwerte überprüfte. Als sie fertig war und nach draussen ging, war es still im Zimmer. Abwechselnd schaue Liam auf seinen Fuß und die weiße Wand. Er war durcheinander und wusste nicht so recht, was er von alldem halten sollte. Er wünschte sich, alldem ein Ende zu setzen und zu sterben. Er spürte seine Lebenskraft schwinden, die ihn antrieb, weiter nach Laurie zu suchen. Er lächelte bei den Gedanken. Vor seinen inneren Auge tauchte ihre Gestalt auf. Lachend, und glücklich. Hand in Hand. Liam erhob die Hand ins Leere und hoffte... nun ja... auf was eigentlich? Das sie urplötzlich aus dem Nichts vor seinen Bett auftauchen würde? Er schüttelte den Kopf und ließ den Arm wieder sinken. Was für eine lächerliche Vorstellung. Er drehte sich auf die Seite, verzog aber daraufhin schmerzhaft das Gesicht. Auch jetzt war Liam wieder gezwungen, auf den Rücken zu schlafen. Wie aufs Stichwort wurden ihn daraufhin die Augenlider schwer. Ob ihn die Krankenschwester etwas gegeben hatte? Immerhin war er an diversen Schläuchen angeschlossen. Doch er konnte darüber kaum weiternachdenken. Das Reich der Träume erwartete ihn und nahm ihn zu sich.
Erneut weckten Liam Stimmen. Es waren Gesprächsfetzen, die er hörte, keine vollständigen Sätze. Jemand unterhielt sich angeregt mit einer wortlosen Person. War es ein Telefongespräch? Liam versuchte, genauer hinzuhören. Und erkannte, das es sich dabei um die Stimme von Noah handelte. Erneut war er zurückgekehrt. Was in Liam eine gewisse Freude bereitete. Endlich konnte er die Augen aufschlagen und betrachtete die Decke über sich. Das Gespräch wurde sofort unterbrochen, als Noah zu Liam herüberschaute. Er senkte das Handy von seinen Ohr und hielt den Lautsprecher zu. Wortlos schaute er ihn an, danach rief er knapp ins Handy: »Ich melde mich später nocheinmal.« Als Noah das Handy eingesteckt hatte, wandte er seine volle Aufmerksamkeit Liam zu. Sein Gesichtsausdruck war wieder unergründlich, rätselhaft. »Erklärst du mir nun, was es mit den Fußfesseln an meinen Bein auf sich hat?« Mit ernster, kraftvoller Stimme setzte Liam zum Gespräch an. Er sah Noah direkt in die Augen. Dieser lächelte kurz, wurde daraufhin aber wieder ernst. »Du bist länger kein Insasse eines Gefängnisses. Auf Bewährung bist du draussen. Und dies soll dein Zeuge sein.« Er deutete auf die Fußfessel. »Das Land darfst du bis auf Weiteres nicht verlassen. Ich habe mich schon mit deinen Bewährungshelfer in Kontakt gesetzt.« Liam riss die Augen auf. »Bewährungshelfer? Was soll das Ganze?« In seinen Kopf begann sich erneut alles zu drehen. »Wie zum Teufel hast du das angestellt?« Jetzt wurde er etwas lauter und starrte Noah an. »Du könntest ruhig ein bisschen Dankbarkeit zeigen.« antworte er schnippisch zurück und zog eine Augenbraue hoch. »Sonst würdest du immer noch irgendwelche Bandenkriege ausfechten und in winzigen Zellen hocken.« Er lehnte sich ans Fenster und schaute skpetisch zu Liam herüber. Es herrschte Stille. Vor Anspannung biss sich Liam auf die Zähne. Sein Körper zitterte leicht und war bis zum zerreißen gespannt. »Ich habe meine Quellen.« gab Noah schließlich preis. »Mein Onkel ist der Präsident der vereinigten Staaten.«
Sonntag, 9. Dezember 2012
Eine noch längere Auszeit...
Oki... in den letzten Tagen ist irgendwie mein Laptop abgeschmiert x__X Lässt sich einfach nicht mehr hochfahren... Entweder bekommt man ihn wieder irgendwie heile oder ich kauf mir gleich´n Neuen uu~ Dann muss ich nur noch an die alten Daten herankommen und alles ist paletti~ Rein theoretisch natürlich. Desshalb kann ich natürlich nur eingeschränkt an den Hp´s arbeiten. Villeicht fallen mir bis dahin nochn paar Ideen für die nächsten Kapitel ein .__.;
Laurie
Laurie
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Ich lebe noch...
... auch wenn man es derzeit nirgends auf einer Page von mir sieht >> Vielleicht liegt es am alljährlichen Winterstress oder das Privatleben ist daran Schuld. Naja... derzeit fällt e smir irgendwie schwer, meine Ideen aufs Papier bzw. Dokument zu bringen. Ideen sind vorhanden, keine Frage... nur umgesetzt werden müssen sie oO Doch ganz so trübe will ich nicht in die Zukunft schauen. Die 3. Staffel will ich auf alle Fälle beenden o-o Ob das nächste Kapitel schon in den nächsten Stunden/Tage/Wochen on kommt, kann ich nicht genau sagen. Im Vorraus bedanke ich mich bei meinen treusten Lesern ♥ Danke für eure enorme Geduld & Unterstützung.
Laurie
Laurie
Sonntag, 18. November 2012
Neues Kapitel
Ja.... ich habe es etwas vernachlässigt, weiter am nächsten Kapitel zu schreiben, Verzeiht mir >< Aber heute bin ich endlich mal dazugekommen und habe diese auch fertig gestellt. Das Ende fiel mir da wieder ganz spontan ein. Ich glaube, die 3. Staffel dürfte die meisten Kapitel haben.... xD Noch istja von Laurie nicht wirklich etwas zu sehen °__° Und ein wenig wird es noch dauern >< Ich hoffe, ich schaffe es überhaubt, alle Charas des Clans auftreten zu lassen. Über Feedbacks würde ich mich sehr freuen^^
Laurie
Laurie
Kapitel 64
Ungläubig riss Liam die Augen auf. Machte Noah da Scherze? »D-Das kann nicht wahr sein.« stammelte er und schaute ihn ungläubig an. Seine Finger krallten sich in die Matraze. »Ich werde da nicht hingehen!« rief er entschieden und drückte sich mit seinen Rücken gegen die Wand.
Nicht nocheinmal würde er in den Knast wandern. Und nicht ehe wollte er ruhen, als das er Laurie endlich gefunden hätte. Noah packte ihm am Handgelenk und erneut befand sich Liam in einer Situation, in der er ihm unterlegen war. »Ich kann dich auch gewaltsam hier rausbringen, wenn dir
diese Methode lieber ist.« sprach er mit ernster, fester Stimme. Liams Herz raste. Und er konnte sich auch nicht ein schlucken verkneifen, was seine Nervösität offenbarte. Nein, er wollte sich nicht ausmalen, welche Methoden Noah wohl anwenden würde. Schließlich willigte er mit einen
zögerlichen Nicken ein. »Aber ich kann wohl unmöglich in diesen Aufzug da erscheinen.« wandte er ein und deutete auf seine Kleidung. Auf Noahs Lippen erschien ein geheimnissbolles Lächeln. »Lass das nur meine Sorge sein.« Mit diesen Worten ließ er das Handgelenk von Liam los und stand auf.
»Ich bin in ein, zwei Stunden wieder zurück. Bis dahin kannst du tun und lassen was du willst.« Mit diesen Worten verschwand er aus den Raum und Liam war wieder allein. Er ließ seinen Kopf gegen die Wand fallen und betrachtete das Holz an den Wänden. Eine kühle Brise kam herein und er schloss
die Augen. Sein Leben ist in den letzten Wochen zu einen einzigen Chaos herangewachsen. Das Schlimmste daran war, das er nicht wusste, wie er Laurie gegenüber treten sollte, wenn er sie je finden würde. Es würde nicht mehr wie früher werden und die Zeit ließe sich nicht zurückdrehen. Ihm fiel die
Akte wieder ein, die er mitgenommen hatte und schaute sich suchend danach um. Sie lag unmittelbar neben den Bett und Liam begann erneut, darin umzublättern. Seine Nerven waren zum Zerreißen gespannt, und es kostete ihn sichtlich Mühe, die Seiten umzublättern. Jedes kleinste Detail aus Lauries Leben konnte
er nachlesen. Und im Nachhinein fühlte er sich, als hätte er ihre Privatsphäre überschritten. Eiligst legte er den Ordner beiseite und fuhr sich über die Haare. Er hatte gehofft, das er einen Hinweis über ihren momentanen Aufenthaltsort finden würde. Doch ausser, das sie lebte, fand er nichts darüber.
Weitere Gedanken schossen ihn durch den Kopf und er fragte sich, was Noah bei der Polizei wollte. War es wohlmöglich doch eine Falle gewesen?
Viel Zeit blieb ihm nicht, zu fliehen. Noah würde in ein oder zwei Stunden wieder zurücksein. Es war wieder einer dieser komplett irrwitzigen Pläne, die Liam in den Sinn kam. Eigentlich wusste er nicht, wo er hingehen könnte, doch er wollte hier raus. Und zwar sofort. Das Risiko, das jemand ihn erkennen könnte, musste er eingehen. Und wenn es jetzt nicht klappte, würde es überhaubt gar keine Chance mehr geben. Liam nahm nichts mit. Weder Medikamente noch das Verbandszeug. Er vertraute ganz allein darauf, das er es schon irgendwie mit der Verletzung schaffen würde. Und wenn er sich dafür die Zunge abbeißen müsste... Ein letzter Blick in den Raum und er suchte nach der Eingangstür. Diese war glücklicherweise nicht zugeschlossen oder so. Nein, die ganze Tür an sich war aus den Angeln gerissen und lehnte an der Wand. Liam musste nur noch über den Haufen Schutt darübersteigen. Gegenüber von ihm befand sich eine zweite Wohnungstür und links daneben ging eine Treppe in die nächsten Stockwerke darüber. Sehr gut, das er sich im Erdgeschoss befand. Der Flur war beinahe stockfinster und er kam nur langsam vorran. An das Gefühl, mit nackten Füßen in etwas hineinzutreten, hatte er sich schon längst gewöhnt. Doch er musste sich an der Wand vorrantasten, um zum Eingang zu kommen. Zwischenzeitlich machte er immer wieder Pausen, um sich auszuruhen. Vielleicht hätte er doch ein paar Schmerzmittel mitnehmen sollen. Aber umkehren wollte er nicht mehr. Als Liam endlich den Türknauf ertasttete, zog er daran und die Tür ging überraschenderweise leicht auf. Er erwartete einen Gehweg und parkende Autos, doch stattdessen war am Hintereingang herausgekommen. Besser hätte es nicht laufen können. Der Garten vor ihm, wenn man es als solchen bezeichnen konnte, war verwildert. Nur ein verrostetet Kleiderständer, oder das, was davon übrig geblieben war, zeugte von Anwesenheit der ehmaligen Bewohner. Dahinter erstreckte sich ein niedriger Zaun mit einen kleinen Wäldchen? Liam war sich dessen nicht ganz sicher, doch es bot zunächst aureichend Schutz. Oder es ist ein riesiger Park... dachte er und ging auf den Zaun zu, um darüber hinwegzuklettern. Er hatte erwartet, selbst bei so einen kleinen Hinderniss würde seine Wunde ihn einen Strich durch die Rechnung machen. Doch erstaunlicherweise hielt es sich in Grenzen. Einen kurzen Sturz auf den Boden ließ sich dennoch nicht vermeiden. Liam roch das Laub und die Erde unter ihm. Und erneut wurde ihn bewusst, das er frei war. Er hätte ewig da liegen bleiben können. Doch er musste weiter, damit Noah ihn nicht entdeckte. Es gab keine Gefühle für ihn. Sie rührten nur als verweifelter Ersatz für Laurie her. Schnell schob er den Gedanken beiseite. Darüber konnte er weitergrübbeln, wenn er in Sicherheit war. Auch die Mappe hatte er zurückgelassen und sich so viel möglich gemerkt. Zu gern hätte er ein Foto von ihr mitgenommen. Doch er hatte keine Tasche, in der er es hätte verstauen können. Er musste mit den Erinnerungen, die ihm geblieben waren, vorlieb nehmen.
Sein Weg bahnte sich weiter durch Gestrüpp und Unterholz. Bisher hatte er noch keine Menschenseele gesehen. Und er merkte, das sie Wärme der Sonne schwächer wurde. Wenn es keinen warmen Unterschlupf gab, würde es die Nacht sicherlich eiskalt werden. Und hier draussen erfrieren wollte Liam ganz sicher nicht. Nicht, nachdem er es ein zweites Mal geschafft hatte, zu fliehen. Vielleicht hielt man ihn auch für einen Verrückten, der ausgebrochen war. Blut an der Kleidung, schmutzige Füße... Er musste über diesen Gedanken laut lachen. Und ihn kam auf einmal Valerie in den Sinn. Insgeheim fragte er sich, wie es ihr heute erging. War sie wieder gesund? Und hatte sie den Tod von ihrer Schwester irgendwie verkraftet? Wie würde sie wohl reagieren, wenn sie ihm jetzt so sehen würde? Sicher, sie waren nicht die dicksten Freunde gewesen, doch war er auch in schlechten Zeiten für sie da gewesen. Er lehnte sich an einen Baumstamm und schloss die Augen. All das nachgrübeln in der Vergangenheit brachte ihn nicht weiter. Er musste zurück in die Realität.
Gewaltsam öffnete er die Augen, als er ein Geräusch vernahm. War es der Wind gewesen? Oder nur Einbildung? Oder hatte tatsächlich jemand einen Ast zerbrochen? Suchend blickte er sich um, bewegte sich aber nicht zu weit vom Baumstamm weg. Mehrmals drehte er sich um die eigene Achse. Er verharrte in seiner Bewegung, als er wenige Meter vor sich ein Mädchen sah. Argwöhnisch schob er seine Augenbrauen zusammen. Spielten ihn seine Sinne einen Streich? Lag es wohlmöglich an de Nebenwirkungen der Tabletten? Fest stand, dass das Mädchen vor ihm sehr jung wirkte. Sie konnte nicht älter als zehn sein, wirkte auf ihn aber sehr erwachsen. Und ihr Blick war aufmerksam und zeugte von einer gewissen Intelligenz. Das meiste, was Liam allerdings verwunderte war, das sie rosanes Haar hatte. Und sie trug keine wärmende Kleidung. Eher ein einfaches Hemd wie er. Doch sie schien auch keineswegs zu frieren. Im Gegenteil. Völlig regungslos stand sie da und beobachtete Liam genau. Ungläubig schüttelte dieser den Kopf. Das konnte nur ein Traum sein. Das Mädchen hob die Hand und winkte ihm kurz zu sich, ehe sie Liam den Rücken kehrte, zum gehen. Er streckte die Hand aus und wollte etwas rufen, doch etwas hinderte ihm daran. Stattdessen fingen seine Beine wie automatisch an zu laufen. Es schien so, als schiebe ihn eine unsichtbare Hand zu den Mädchen. Diese drehte sich allerdings nicht wieder um sondern lief im gleichmäßigen Schritt vorraus. Die letzten Sonnenstrahlen drangen durch das Blätterwerk, ehe eine angenehme Kälte seine Beine und Arme umschlung. Wie von Sinnen folgte er diesen Mädchen und war fasziniert von ihr. Der erste Stern funkelte am Abendhimmel und ehe sich Liam versah, verschwand sie hinter einen Hügel. Zumindest sah es so aus. Von Panik ergriffen beschleunigte er seine Schritte. Er wollte sie keineswegs aus den Augen verlieren!Und es schien ihn plötzlich eine ungeheure Lebensaufgabe, ihr zu folgen. Die letzten Meter begann er förmlich zu rennen. Allzuspät merkte er, das er längst keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Und die Dunkelheit drohte ihn zu ersticken.
Viel Zeit blieb ihm nicht, zu fliehen. Noah würde in ein oder zwei Stunden wieder zurücksein. Es war wieder einer dieser komplett irrwitzigen Pläne, die Liam in den Sinn kam. Eigentlich wusste er nicht, wo er hingehen könnte, doch er wollte hier raus. Und zwar sofort. Das Risiko, das jemand ihn erkennen könnte, musste er eingehen. Und wenn es jetzt nicht klappte, würde es überhaubt gar keine Chance mehr geben. Liam nahm nichts mit. Weder Medikamente noch das Verbandszeug. Er vertraute ganz allein darauf, das er es schon irgendwie mit der Verletzung schaffen würde. Und wenn er sich dafür die Zunge abbeißen müsste... Ein letzter Blick in den Raum und er suchte nach der Eingangstür. Diese war glücklicherweise nicht zugeschlossen oder so. Nein, die ganze Tür an sich war aus den Angeln gerissen und lehnte an der Wand. Liam musste nur noch über den Haufen Schutt darübersteigen. Gegenüber von ihm befand sich eine zweite Wohnungstür und links daneben ging eine Treppe in die nächsten Stockwerke darüber. Sehr gut, das er sich im Erdgeschoss befand. Der Flur war beinahe stockfinster und er kam nur langsam vorran. An das Gefühl, mit nackten Füßen in etwas hineinzutreten, hatte er sich schon längst gewöhnt. Doch er musste sich an der Wand vorrantasten, um zum Eingang zu kommen. Zwischenzeitlich machte er immer wieder Pausen, um sich auszuruhen. Vielleicht hätte er doch ein paar Schmerzmittel mitnehmen sollen. Aber umkehren wollte er nicht mehr. Als Liam endlich den Türknauf ertasttete, zog er daran und die Tür ging überraschenderweise leicht auf. Er erwartete einen Gehweg und parkende Autos, doch stattdessen war am Hintereingang herausgekommen. Besser hätte es nicht laufen können. Der Garten vor ihm, wenn man es als solchen bezeichnen konnte, war verwildert. Nur ein verrostetet Kleiderständer, oder das, was davon übrig geblieben war, zeugte von Anwesenheit der ehmaligen Bewohner. Dahinter erstreckte sich ein niedriger Zaun mit einen kleinen Wäldchen? Liam war sich dessen nicht ganz sicher, doch es bot zunächst aureichend Schutz. Oder es ist ein riesiger Park... dachte er und ging auf den Zaun zu, um darüber hinwegzuklettern. Er hatte erwartet, selbst bei so einen kleinen Hinderniss würde seine Wunde ihn einen Strich durch die Rechnung machen. Doch erstaunlicherweise hielt es sich in Grenzen. Einen kurzen Sturz auf den Boden ließ sich dennoch nicht vermeiden. Liam roch das Laub und die Erde unter ihm. Und erneut wurde ihn bewusst, das er frei war. Er hätte ewig da liegen bleiben können. Doch er musste weiter, damit Noah ihn nicht entdeckte. Es gab keine Gefühle für ihn. Sie rührten nur als verweifelter Ersatz für Laurie her. Schnell schob er den Gedanken beiseite. Darüber konnte er weitergrübbeln, wenn er in Sicherheit war. Auch die Mappe hatte er zurückgelassen und sich so viel möglich gemerkt. Zu gern hätte er ein Foto von ihr mitgenommen. Doch er hatte keine Tasche, in der er es hätte verstauen können. Er musste mit den Erinnerungen, die ihm geblieben waren, vorlieb nehmen.
Sein Weg bahnte sich weiter durch Gestrüpp und Unterholz. Bisher hatte er noch keine Menschenseele gesehen. Und er merkte, das sie Wärme der Sonne schwächer wurde. Wenn es keinen warmen Unterschlupf gab, würde es die Nacht sicherlich eiskalt werden. Und hier draussen erfrieren wollte Liam ganz sicher nicht. Nicht, nachdem er es ein zweites Mal geschafft hatte, zu fliehen. Vielleicht hielt man ihn auch für einen Verrückten, der ausgebrochen war. Blut an der Kleidung, schmutzige Füße... Er musste über diesen Gedanken laut lachen. Und ihn kam auf einmal Valerie in den Sinn. Insgeheim fragte er sich, wie es ihr heute erging. War sie wieder gesund? Und hatte sie den Tod von ihrer Schwester irgendwie verkraftet? Wie würde sie wohl reagieren, wenn sie ihm jetzt so sehen würde? Sicher, sie waren nicht die dicksten Freunde gewesen, doch war er auch in schlechten Zeiten für sie da gewesen. Er lehnte sich an einen Baumstamm und schloss die Augen. All das nachgrübeln in der Vergangenheit brachte ihn nicht weiter. Er musste zurück in die Realität.
Gewaltsam öffnete er die Augen, als er ein Geräusch vernahm. War es der Wind gewesen? Oder nur Einbildung? Oder hatte tatsächlich jemand einen Ast zerbrochen? Suchend blickte er sich um, bewegte sich aber nicht zu weit vom Baumstamm weg. Mehrmals drehte er sich um die eigene Achse. Er verharrte in seiner Bewegung, als er wenige Meter vor sich ein Mädchen sah. Argwöhnisch schob er seine Augenbrauen zusammen. Spielten ihn seine Sinne einen Streich? Lag es wohlmöglich an de Nebenwirkungen der Tabletten? Fest stand, dass das Mädchen vor ihm sehr jung wirkte. Sie konnte nicht älter als zehn sein, wirkte auf ihn aber sehr erwachsen. Und ihr Blick war aufmerksam und zeugte von einer gewissen Intelligenz. Das meiste, was Liam allerdings verwunderte war, das sie rosanes Haar hatte. Und sie trug keine wärmende Kleidung. Eher ein einfaches Hemd wie er. Doch sie schien auch keineswegs zu frieren. Im Gegenteil. Völlig regungslos stand sie da und beobachtete Liam genau. Ungläubig schüttelte dieser den Kopf. Das konnte nur ein Traum sein. Das Mädchen hob die Hand und winkte ihm kurz zu sich, ehe sie Liam den Rücken kehrte, zum gehen. Er streckte die Hand aus und wollte etwas rufen, doch etwas hinderte ihm daran. Stattdessen fingen seine Beine wie automatisch an zu laufen. Es schien so, als schiebe ihn eine unsichtbare Hand zu den Mädchen. Diese drehte sich allerdings nicht wieder um sondern lief im gleichmäßigen Schritt vorraus. Die letzten Sonnenstrahlen drangen durch das Blätterwerk, ehe eine angenehme Kälte seine Beine und Arme umschlung. Wie von Sinnen folgte er diesen Mädchen und war fasziniert von ihr. Der erste Stern funkelte am Abendhimmel und ehe sich Liam versah, verschwand sie hinter einen Hügel. Zumindest sah es so aus. Von Panik ergriffen beschleunigte er seine Schritte. Er wollte sie keineswegs aus den Augen verlieren!Und es schien ihn plötzlich eine ungeheure Lebensaufgabe, ihr zu folgen. Die letzten Meter begann er förmlich zu rennen. Allzuspät merkte er, das er längst keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Und die Dunkelheit drohte ihn zu ersticken.
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